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Die Sitzordnung einer Hochzeit geschickt planen

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Eine durchdachte Sitzordnung sorgt für eine gute Stimmung und trägt so zum Gelingen Ihrer Hochzeit bei. Die Gäste sitzen in angenehmer Umgebung, können sich angeregt unterhalten und haben Spaß.

Was alles bei der Planung der Sitzordnung wichtig sein kann und wie Sie dabei sehr viel Zeit sparen lesen Sie hier.

 

 

 

 

Tipp: Nutzen Sie unsere Gedankenstütze zur schnellen Planung der Sitzordnung mit dem Premium Hochzeitsplaner

Wann sollte man mit der Planung beginnen und was ist wichtig?

Sitzordnung Tischkarte Hochzeit

Stellen Sie zunächst eine vorläufige Gästeliste auf. Dies können Sie gleich machen, wenn feststeht, dass Sie heiraten werden. Diese Liste ist die Grundlage für eine erste Planung der Sitzordnung und für die Auswahl Ihres Restaurants bzw. der Location, in der Sie feiern möchten. Denn die zur Verfügung stehenden Sitzplätze sind ein wichtiges Auswahlkriterium für den Ort der Hochzeitsfeier.


So schlagen Sie mit dem Aufstellen der Gästeliste gleich
2 Fliegen mit einer Klappe: Sie wissen wie groß die Räumlichkeiten sein müssen und haben auch gleich die Grundlage für die Sitzordnung.

Schauen Sie alle paar Tage immer einmal wieder auf die Gästeliste. Bis eine solche Liste fertig ist kann es durchaus 2 bis 4 Wochen dauern. Beginnen Sie also lieber zu früh als zu spät.

Zunächst genügt es aber wenn Sie eine gute Einschätzung der Gästezahl haben; ob Sie also 50-70 Hochzeitsgäste oder eher 100-120 erwarten.

 

Die erste Vorplanung der Tische mit der 8-Plätze Methode

Eine empfehlenswerte Möglichkeit die Sitzplätze ohne genaue Kenntnis der räumlichen Gegebenheiten zu planen ist die 8-Plätze Methode.

Sitzordnung planen 8-plaetze-methode

Sie teilen Ihre Gäste in Gruppen zu je 8 Personen auf, die Sie an runde 8er Tisch setzen würden. Hierzu können Sie die Namen Ihrer vorläufigen Gästeliste ausdrucken und ausschneiden oder etwas aufwändiger auf Post-it Aufkleber schreiben und auf DIN A4 Blätter kleben (jedes Blatt stellt einen Tisch dar).

Beginnen Sie mit dem Brauttisch und besetzen Sie nach und nach alle anderen 8er Tische.

Auch wenn Sie später eine andere Tischform wie Tafel, U- oder E-Form nutzen, haben Sie sofort die Gruppen zur Hand, die in unmittelbarer Umgebung zusammen sitzen. Denn der aufwändigste Teil bei der Planung der Sitzordnung ist die Zusammenstellung der Personengruppen. So sparen Sie viel Zeit, da die meisten Detailfragen bereits gelöst sind.

Nutzen Sie unsere fertige Vorlage für die 8-Plätze Methode, die Sie auch mehrfach ausdrucken können.

 

Zuordnung der Plätze

Hierfür gibt es mehrere Möglichkeiten. Sie können zum einen die Sitzordnung zu 100% selbst bestimmen, in dem Sie jeden Platz mit einem Platzkärtchen versehen.

Als weitere Variante können Sie eine größere Karte pro Tisch aufstellen, auf dem die Personen stehen, die an diesem Tisch sitzen. Die Gäste wählen sich Ihren Platz selbst. Sozusagen eine Sitzordnung „light“.

Und natürlich gibt es auch die Mischung: Bestimmte Tische werden pro Platz geplant (meistens der Brauttisch) und bei den anderen Tischen nur die zugeordneten Personen.

Empfehlenswert: Platzieren Sie im Eingangsbereich eine Übersicht mit den Tischen und einer Liste mit den daran sitzenden Personen. Bei sehr vielen Gästen ist zusätzlich eine nach Nachnamen sortierte Liste nützlich.

 

Die traditionelle Sitzordnung am Brauttisch & aktuelle Trends

Traditionell sitzen am Brauttisch (auch Ehrentafel genannt)  das Brautpaar (die Braut rechts vom Bräutigam), die Eltern des Brautpaares und die Großeltern. Direkt neben der Braut sitzt der Bräutigamvater, neben dem Bräutigam die Brautmutter. Dann folgen deren Partner und die Großeltern. Dame und Herr sitzen immer abwechselnd.

Sofern der Platz ausreicht können auch Trauzeugen und Geschwister am Brauttisch Platz nehmen. Sehr häufig ist es auch Tradition, dass der Pfarrer oder der Pastor / die Pastorin mit am Brauttisch sitzen.

Heutzutage wird diese Sitzordnung nur selten angewendet. Auf den letzten 10 Hochzeiten, die ich selbst besucht habe, war der Brauttisch mit Trauzeugen und engen Freunden besetzt. Eltern, Großeltern und Geschwister saßen an einem der nächsten Tische in unmittelbarer Umgebung.

Welche Wünsche auch immer an Sie herangetragen werden: Denken Sie daran es ist Ihre Hochzeit und Sie sollen sich an Ihrem Hochzeitstag wohlfühlen. Die Sitzordnung bestimmt letztendlich das Brautpaar.

Nach dem Essen gibt es auch genügend Möglichkeiten sich zu dem einen oder anderen Tisch zu setzen oder Gespräche im Stehen zu führen.

 

Wie Sie die Gästegruppen sinnvoll platzieren können

Nachdem die Planung des Brauttisches beendet ist sollten Sie als nächstes die direkt angrenzenden Tische planen. Hier sitzen meist enge Freunde und nahe Familienangehörige.

Die weiteren Tische können nach Altersgruppe oder gemeinsamen privaten oder beruflichen Interessen besetzt werden. Machen Sie sich möglichst ein genaues Bild der Personen, indem Sie das Alter und mögliche Interessen in eine Tabelle notieren. Fragen Sie bei Bedarf in der Familie oder dem Freundes- und Bekanntenkreis nach.

An längeren Tischen oder einer Tafel können Sie Paare auch gegenüber setzen. Dadurch entstehen mehr Kontakt- und Gesprächsmöglichkeiten. Sehr oft kommt es auch vor, dass über den daneben sitzenden Partner hinweg zur übernächsten Person gesprochen wird. Dies ist auf Dauer für den anderen Partner störend.

 

Der persönliche Hochzeitsplaner

 

Spezialfälle:  Geschiedene, Singles,  Nichtsprecher …

Ein sehr delikates Thema bei der Aufstellung der Sitzordnung sind die Spezialfälle. Es sind meist wenige Personen, diese zu platzieren kann aber ein kompliziertes Schachspiel auslösen.

Singles könnte man alle an einem Tisch „vereinen“, das sieht eventuell nach Verkupplung aus. Besser Sie verteilen die Singles in 2er oder 4er Gruppen auf Tische, an denen auch andere in etwa der Altersgruppe sitzen. Dame und Herr natürlich abwechselnd.

Geschiedene Eltern und Großeltern sollte man fragen, ob sie allein oder mit Partner zur Hochzeit kommen und wo sie vielleicht auf keinen Fall sitzen möchten. Bei einer geschickten Platzierung ist auch für sie die Hochzeitsfeier ein schönes Ereignis; empfehlenswert ist ein Tisch mit ähnlicher Alters- oder Interessensgruppe.

Mit Nichtsprecher sind vor allem Menschen gemeint, die sich zerstritten haben oder sich gar nicht leiden können. Dies kommt in den besten Familien vor. Setzen Sie die betreffenden Personen in einem größeren Abstand und natürlich auf keinen Fall an denselben Tisch. In extremen Fällen sollten Sie auf eine Einladung verzichten.

 

Der persönliche Hochzeitsplaner

 

Sitzplanung auf einen Blick

  • Vorläufige Gästeliste für die Hochzeit erstellen
  • Erste Sitzplanung mit der 8-Plätze Methode
  • Brauttisch zuerst, dann nahe Tische
  • Alter oder Interessen (privat/beruflich) beachten
  • Spezialfälle nicht vergessen
  • Endgültige Sitzordnung mit Ort der Hochzeitsfeier abstimmen
  • Eingangsbereich: Übersicht der Sitzordnung platzieren

Die Sitzordnung wird sehr oft viel zu spät geplant. Da sie aber sehr stark zum Gelingen einer Hochzeit beiträgt und manchmal viel Zeit braucht sollten Sie so früh wie möglich damit beginnen.

Tipp: Nutzen Sie unseren Premium Hochzeitsplaner zur Planung Ihrer perfekten

Hochzeit

 

 

Extras / Hilfen:

Erste Planung Sitzordnung (Bestandteil des Premium Hochzeitsplaners)

 

Weitere interessante Themen:

Das Menü zur Hochzeitsfeier

Kleine Aufmerksamkeiten für Ihre Gäste

 

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