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Die Gästeliste der Hochzeit sinnvoll planen

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Die Gästeliste einer Hochzeit ist eines der wichtigsten Bestandteile der Planung. Egal welchen Umfang Ihre Gästeliste hat: Sie ist der Aus-gangspunkt für viele weitere Ent-scheidungen, die Sie anschließend treffen.

Wie Sie viel Zeit bei der Erstellung Ihrer Einladungsliste sparen und wie Sie Klippen elegant umschiffen können Sie hier nachlesen.



Tipp:
Nutzen Sie auch unsere Gedankenstütze für die Erstellung Ihrer Gästeliste

 

 

Erste Schritte zur Erstellung der Gästeliste

Wie groß das Hochzeitsbudget sein wird ist in der Regel zu Beginn einer Hochzeitsplanung meistens noch nicht klar. Aus diesem Grund ist es empfehlenswert möglichst frühzeitig eine vorläufige Gästeliste zu erstellen. Diese wird dann später nach und nach angepasst. Das kann sowohl eine Erweiterung als auch eine Verkleinerung der Liste bedeuten.

Ziel ist es zunächst eine Vorstellung von der ungefähren Anzahl der Gäste zu bekommen. Laden Sie zur Hochzeitsfeier 40-60, 80-100 oder auch mehr Personen ein? Diese Zahl hilft Ihnen anschließend sehr gezielt nach einem Ort für Ihre Feier zu suchen.

Machen Sie sich zuerst eine Übersicht der verschiedenen Gruppen, die Sie einladen möchten und nutzen Sie diese als Gedankenstütze.

 

Übersicht der Gruppen für die Gästeliste einer Hochzeit

Die Gäste einer Hochzeit lassen sich in verschiedene Gruppen aufteilen. Unter Extras / Hilfen (unten) finden sie eine Vorlage zum Ausdrucken, die Ihnen hilft sehr schnell eine vorläufige Gästeliste zu erstellen.


Hier eine Übersicht der häufigsten Gruppen:

  • Enge Verwandte: Eltern, Geschwister, Großeltern
  • Weitere Verwandte: Tanten, Onkel, Cousins, Cousinen
  • Entferntere Verwandte: Großtanten, -onkel, Großcousins, -cousinen usw.
  • Trauzeugen, Paten, evtl. Pfarrer, Pastor/-in
  • Enge Freunde, mit denen Sie einen sehr guten und regelmäßigen Kontakt haben
  • Weitere Bekannte, die Sie sehr schätzen, aber nur unregelmäßig Kontakt haben
  • Sonstige Menschen zu denen Sie ein sehr gutes Verhältnis haben (Beruf, Verein usw.)
  • Wünsche der Eltern


Denken Sie bitte auch an die jeweiligen Partner und Kinder der Eingeladenen.

Bei den nichtverwandten Gästen (wie z.B. Arbeitskollegen) sollte man sich genau überlegen, ob eine Einladung zur Hochzeit passend ist. Nur wenn Sie wirklich eine engere private Beziehung pflegen, sollten Sie eine Einladung aussprechen.

Für alle Personen, die man nicht zur Hochzeitsfeier selbst einladen kann oder möchte, ist ein Polterabend, ein Junggesellen- oder Junggesellinnenabschied geeignet. So können Sie auch mit einem erweiterten Personenkreis feiern, ohne dass die Hochzeitsfeier selbst zu umfangreich wird.

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Nächster Schritt: Wo ist die Grenze Ihrer Gästeliste?

Eine Gästeliste kann eine unendliche Geschichte werden. Je weiter man den Kreis der in Frage kommenden Menschen zieht, desto größer wird die Anzahl der Personen. Überlegen Sie sich wo für Sie persönlich die Grenze liegt. Möchten Sie entfernte Verwandte, Arbeitskollegen oder Bekannte noch einladen oder davon nur einige ausgewählte Personen, zu denen Sie einen engen persönlichen Kontakt haben.

Es ist manchmal nicht ganz einfach in diesem Bereich schnelle Entscheidungen zu fällen. Lassen Sie sich zur endgültigen Erstellung der Liste Zeit und sprechen Sie deshalb häufiger mit Ihrem Partner (evtl. auch mit den Eltern) über die Zusammenstellung der Gästeliste. Je früher Sie beginnen desto besser.

Ergänzen Sie Ihre Liste mit einer Spalte mit der Überschrift „Einladen?“, in die Sie folgende Kategorien eintragen können:

  • in jedem Fall     > diese Menschen werden ohne Zweifel eingeladen
  • vielleicht          > Sie sind noch nicht sicher, ob eine Einladung erfolgt

 

Wenn Sie zusätzlich einen Polterabend und / oder einen Junggesellenabschied feiern können Sie 2 weitere Kategorien ergänzen:

  • Polterabend      > Einladung zum Polterabend
  • JG                   > Einladung zum Junggesellen- oder Junggesellinnenabschied

 

Wie viele der eingeladenen Gäste sagen ab?

 

Kalkulieren Sie mit einer Zusagequote von 95% der eingeladenen Gäste. Jeder Eingeladene bemüht sich zu einer Hochzeit zu kommen und sagt nur in begründeten Fällen (Krankheit, gebuchte Auslandsreise usw.) seine Teilnahme an einer Hochzeitsfeier ab.

 

Der persönliche Hochzeitsplaner

 

Gästeliste einer Hochzeit auf einen Blick

  • Machen Sie sich eine Übersicht der Gruppen, die eingeladen werden
  • Vorläufige Liste: wie umfangreich wird die Gästeliste in etwa sein?
  • Schauen Sie regelmäßig über die Liste und nehmen Sie Anpassungen vor
  • Diskutieren Sie Detailfragen mit Ihrem Partner

 

Wenn die vorläufige Gästeliste steht, sollten Sie gleich zu Anfang die Kosten der Hochzeit grob überschlagen. So haben Sie frühzeitig eine gute Einschätzung der wichtigsten Kosten. Dadurch bleibt genügend Zeit sich über alle weiteren Details der Hochzeit Gedanken zu machen.

Tipp: Einen schnellen Einstieg in die Hochzeitsplanung finden Sie hier.

 

 

Extras / Hilfen:

Gedankenstütze für die Gästeliste (im Premium Hochzeitsplaner)

 

Weitere interessante Themen:

Sitzordnung Hochzeit

 

 

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